(11.2.2026)
Während Oliver bei Hathol ist, gehen Babysitter Don und Ren zu Pelliel, um Weihrauch zum Rufen von Tyrion zu besorgen, den er im Tausch gegen eine Signalpfeife bekommt. Außerdem sucht Melkorka Orchendil auf und fragt nach dem verbrannten Teil des Waldes. Er erzählt ihr, dass dort eine große Schlacht zwischen den Dienern des Lichts und den Anhängern des Feuers stattgefunden hat, und seitdem der Funke des Lebens dort erloschen zu sein scheint, weil dort nichts mehr wächst und leben kann. Es soll dort sehr gefährlich sein, und sie soll dort nicht mehr hingehen. Orchendil bemerkt, dass sie sich Sorgen macht und fragt, ob er helfen kann. Leider weiß er nichts über den Feuermythos oder Leute mit leuchtenden Augen. Auf ihre vage Erzählung von den Visionen (Weg A und B) meint er, dass ich mich auf mein Herz hören soll, und die richtige Entscheidung treffen soll, und dass Visionen nicht immer wahr werden. Gleichzeitig erwirbt Norgrim im Tausch Wurfäxte und Schnapsbecher vom örtlichen Schmied. Danach finden sie wieder zusammen und es gibt ein Abschiedsessen. Dabei tanzen die Elfen, um ihnen das Licht der Sterne mit auf den Weg zu geben. Die ihnen bekannten Gesichter verabschieden sie und Cauradalin überreicht ihnen noch einen goldenen Pfeil, der sie sowohl als Freunde der Hirschgrüßer - Sippe auszeichnet, als auch als “Leuchtfeuer” dienen kann: Wenn sie in Not sind und den Pfeil in den Himmel schießen, bekommen sie es mit. Dann brechen sie auf. Sie laufen ein Stück in die Nacht hinein und übernachten im Wald. Am nächsten Tag verlassen sie gegen Abend den Wald und kehren im Dorf Teadmorden im Gasthof Zum Schwankenden Fass ein. Während sie ihr Abendessen genießen, bemerkt Olvier, dass die Leute immer kurz unruhig werden, wenn die Türe aufgeht. Die Tochter der Wirtsfamilie erzählt ihnen, dass am Abend zuvor Leute die Zeche geprellt haben und unverschämt waren. Ren fragt die Wirtsfrau, ob sie vor etwa 10 Jahren jemanden mit Baby in den Wald gehen sehen hat, weil er dort ausgesetzt wurde. Die Frau erinnert sich tatsächlich an eine braunhaarige Frau mit einem sehr jungen Baby, die nach Gratlith wollte. Als es leerer wird, spricht Oliver mit den Stammgästen über die Unruhestifter, die seit ein paar Wochen im Dorf sind. Außerdem haben sie vor etwa einer Woche Bramdir Safnidht, den Schmid, tot in seiner Schmiede aufgefunden. Er hatte merkwürdige Wunden, an denen er vermutlich gestorben ist. Die Frau, die ihn gefunden hat, vergleicht sie mit “geschlagenen” Kratzern. Oliver schlägt vor, als er zu ihnen an den Tisch zurückkommt, dass sie am nächsten Tag zur Schmiede einen Umweg machen. Dann gehen sie nach und nach ins Bett, wobei Oliver Schal am Eingang als Wachposten postiert. Während alle schlafen und Don meditiert, hört er irgendwann in ihrem Zimmer ein metallisches Klappern aus Norgrims Richtung und sein Atem kondensiert. Vorsichtshalber weckt Don sie auf. Das Klappern kommt aus Norgrims Rucksack: Es sind die Schnappsbecher. Als Norgrim den Ruckack aufleert, fallen die Becher heraus und hören auf zu lärmen. Dann hören sie ein Schlurfen aus dem Nebenraum und Adanedhel läuft in besessener Manier auf sie zu und ruft “Hilf mir!” Dann fällt sie in Olivers Arme. Melkorka benutzt Detect Magic und sieht eine Gestalt durch die Wand verschwinden. Kurz darauf hört Oliver das Klappern aus dem Flur. Melkorka folgt der Gestalt und spricht sie an, aber sie verschwindet. Die Gestalt sieht aus wie ein gut gebauter Zwerg, was zum Namen von Bramdir Safnidth passen würde. Nach ein bisschen Drama gehen Don und Oliver Richtung Geist-Richtung. Gleichzeitig bleibt der Rest im Gasthaus zurück. Melkorka fällt ein, dass Geister zurückbleiben, weil sie etwas festhält, z.B. eine unerfüllte Aufgabe, und dass sie sich oft an Orten aufhalten, die ihnen wichtig waren, oder die mit der Aufgaben zusammenhängen. Don und Oliver finden Bramdirs vermeintliches Grab, bei dem es sich um eine Höhle in einem Hügel handelt, die oder deren Eingang zugeschüttet wurde. Die beiden buddeln und finden Bramdirs Leiche, hinter der eine blau leuchtende Gestalt schwebt, die dem Zwerg aus dem Gesicht geschnitten ist. Die Gestalt zeigt auf die Leiche, dann aus der Höhle raus und haucht “Findet ihn!“. Dann verschwindet die Gestalt in der Leiche. Don untersucht die Leiche und findet die Kratzer, die von den Leuten im Gasthof beschrieben wurden. Es handelt sich um die gleichen Verletzungen, denen auch sein Meister erlegen ist.