Vor einiger Zeit waren Broldus und Lissen gar nicht so verschieden. Lissen war in in ganz Velugar für den dort herrschenden extremen Lomen Glauben bekannt und sehr geliebt. Denn Lissen war schon immer eine Stadt, die von Lomen behütet wurde und so war Lissen wie sonst nirgends von Liebe, Sex, Wein und Festen bevölkert. Es gab in Lissen eine Tradition, in der die Bevölkerung der Göttin der Freude das opferten, was sie am höchsten schätzen und somit gab es die Tradition der Ewigen Jungfrauen in der Halle des ewigen Feuers. Außerdem lebten in Lissen viele Elfen, denn diese hatten eine gute Beziehung zu den Menschen von Lissen. Auch Broldus war eine gewaltige, mächtige und schöne Stadt, die Starhall in nur wenig nachstand. Die Leute waren gebildet, wohlhabend und offen für Neues. Doch als sich im Jahre 133 nGF die Elfen vor Velugar verhüllten, begann fast zeitgleich der Fluss, der aus den Grausamen Schattenzähnen an Broldus vorbei nach westen fließt, sich dunkel zu Färben, die Landschaft fing an zu faulen und zu stinken und die Herzen der Menschen in Broldus füllten sich mit Angst vor der Zukunft. Es ist nicht klar, wo die Gerüchte herkamen, doch irgendwann wurden die Stimmen laut, dass die Elfen damit zu tun hatten. Eines Tages führte jemand, dessen Identität umstritten ist, eine grausame Rede, die gegen die Elfen aufwiegelte und er hatte es schnell geschafft, einen großen Teil von Broldus, provisorisch mit Mistgabeln, Fackeln, Schwertern und Äxten bewaffnet, nach Westen zu senden.
In Lissen hatte man von den Veränderungen des Flusses nichts bemerkt und nur einige Diener Lomens ahnten, dass etwas schreckliches bevorstand, denn die Flamme in der Mitte des Tempels längere Schatten warf. Etwa zeitgleich mit der Korruption des Flusses von Broldus geschah es aber, dass wegen der Pflichtverletzung einer der ewigen Jungfrauen in Lissen die Ewige Flamme erlosch und somit das angekündigte Unheil von vielen Bewohnern gefürchtet wurde. Viele bereiteten sich auf das schlimmste vor.
Als die aufgewiegelte Meute von Broldus nach Lissen kam, fingen sie an, die vielen Elfen von Lissen zu beschimpfen und es dauerte nicht lange, bis es auch zu Handgreiflichkeiten und schließlich Gewalt kam. So kam es zum ersten richtigen Kampf zwischen Lisser und Brolder und es gab viele Verletzte, aber auch einige Tote. Als die Brolder schließlich nach Broldus zurückkehrten, trafen sie auf dem Weg eine Frau, die ihnen Mittel zur Vergeltung an den Lissern anbot und viele stimmten bereitwillig ein und so lehrte ihnen die Frau die Kunst der Nekromantie. Auch in Lissen kam bald eine Frau, die ihnen mächtige Magie zum Schutz vor den Irren aus Broldus anbot; doch hier wurde sie aus der Stadt vertrieben. Dieser erste Kampf war der Auslöser für die Feindseligkeiten, die in den nächsten Monaten und Jahren zwischen den beiden Städten herrschte. Während man in Broldus die Lisser als Verbündete der Elfen sah, war man in Lissen von dem Angriff der Brolder schockiert. So begann man in Broldus schon mit den Vorbereitungen auf die 1. richtige Schlacht von Lissedus, die unvermeidlich bevorstand und bald verfügte Broldus über eine gewaltige Armee an Untoten. Doch die Natur um Broldus litt unter der neuen Magie und den magischen Experimenten und so wurde der Fluss von ihren magischen Abfällen dunkelgrün gefärbt und die angrenzenden Wiesen, die einst so grün bluten, verdorrten und hinterließen keine neuen Keime. Schließlich, nach genau einem Jahr der Vorbereitungen marschierte man erneut nach Westen. So kam es zur Schlacht der Flammen. Die Bewohner von Lissen hatten den wüsten Horden aus Broldus wenig entgegenzusetzen und so lag die einst stolze Stadt bald in Schutt und Asche. Doch die Priester der Halle des ewigen Feuers baten Lomen um Hilfe und dieser schien sie zu erhören, denn obwohl sich die Brolder sieghaft auf den Rückweg nach Broldus machten, kehrte keiner von ihnen dorthin zurück.